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Friday, May 30, 2025

Beim Aventurischen Quartett

Ich war beim Aventurischen Quartett zu Gast. Wir lesen und diskutieren gemeinsam den Aventurischen Boten, das In-Game Magazin aus der Welt des Schwarzen Auges, das die Lebendigkeit der Welt seit den frühen 90ern sicherstellt. 

Aventurisches Quartett - Bote 228

Das Aventurische Quartett ist ein YouTube-Live-Format, gehostet von Frosty. Alle sind eingeladen im Chat mitzudiskutieren. Das Quartett hat immer wieder interessante Gäste, aber immer sind es vier Personen, die seit über 5 Jahren, in die lebendige Geschichte Aventuriens eintauchen. 

Für mich war der Aventurische Bote seit Ausgabe 26 sehr lange wichtiger Begleiter für mein Rollenspiel. 

Saturday, July 31, 2021

Tuk Fast Tuk Furious - Gedanken zu einem schnellen Wettrennen-RPG


Tuk Tuk Tournament Cover Page mit Tuktuks vor einer Startlinie

Tuk Fast Tuk Furious ist ein kurzes Erzählspiel, das in dreißig bis fünfzig Minuten gespielt werden kann. Es geht um ein aufregendes Rennen von sogenannten Tuktukeros, den Fahrerinnen und Fahrern der dreirädrigen Vehikel, die in verschiedenen Ländern der Welt meist als Taxis fungieren.
In diesem Artikel (zuerst veröffentlicht auf Erzählspiel-Zine, hier noch aktualisiert und ergänzt), beschreibe ich den Entwicklungsprozess des Spiels und teile meine Design-Gedanken. 

Sunday, December 2, 2018

Ghost Drums - a game about pain and ignorance


Ghost Drums is a a short story game by Daniel Sojuel and me with art by Ismael Sosof. You can find it in the latest Gauntlet Codex issue, Dark 2

With Codex Dark 2 you'll get the game twice: once in English and once in Spanish. 

Here is the free, unedited version of the game.

The game is based on an old Tz'utujil Mayan legend. The legend is also included in Tz'utujil. 

Ghosts who drown in lake Atitlan (Guatemala) return to the town of Santiago Atitlan (where I currently live) to haunt the living. But they are forced to carry drums, so the living can escape them. One day a visitor from the North comes and steals the drums as they make nice souvenirs. 

Monday, March 26, 2018

Atitlan Riders, a Central American Indigenous Tuk Fast & Tuk Furious Social Drama RPG

Atitlan Riders is my Powered by the Apocalypse (PbtA) roleplaying game (RGP) about coming-of-age in a modern Mayan town in Central America - and about secretly being fast and furious tuk tuk racing drivers.


The time has come to present the PbtA story game I’m currently developing to the public. In this article I would like to give you an idea of what the game is about, share with you some design elements, where I currently stand in terms of development and what I have in mind for the future of the game.

Saturday, January 12, 2013

In Eigenregie: Workshop für Jugendliche auf der Berlinale

Das Archiv der Jugendkulturen bietet dank der freundlichen Unterstützung der Berlinale Organsiation einen Workshop für Jugendliche an, für den man sich ab jetzt bewerben kann. Bei dem Workshop lernt man - live auf der Berlinale und mit dem passenden Equipment - einen eigenen Bericht zur Berlinale zu machen. Eine ausgewählte Filmvorführung wird besucht und mit Unterstützung von Medien-Profis der finale Bericht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der Workshop wird organisiert im Rahmen des Projekts Eigenregie, das Jugendlichen ermöglicht Zeitzeugenberichte zu erstellen und sowohl über Geschichte als auch über journalistische Fertigkeiten den eigenen Horizont zu erweitern.

Saturday, December 29, 2012

Kulturkampf um Resourcen? Digital Natives in deutschen Unternehmen

Wie bereits berichtet, habe ich im vergangenen Jahr bei der Stiftung Neue Verantwortung in einem Projektteam zum Thema Organisationskultur mitgearbeitet. Unser finaler Policy Brief ist jetzt veröffentlicht und ich möchte hiermit ein paar für mich wesentliche Aspekte daraus zusammenfassen. Im Folgenden ist also eine gekürzte und für diesen Zweck leicht von mir bearbeitete Fassung unseres Arbeitsergebnisses zu finden. Ich empfehle aber natürlich eigentlich das gesamte Dokument zu lesen. 

Wir haben uns im Team auseinandergesetzt mit der Frage, inwiefern ein Kulturkampf drohen kann zwischen alteingesessenen Mitarbeitern eines Unternehmens ("Corporate Residents") und den nachrückenden Jungen, von denen viele den so genannten Digital Natives angehören. Diese Digital Natives haben eine ganz eigene Kultur entwickelt, die sich in kulturellen Codes wie bestimmten Sprachausdrücken, Kleidungsstil und Konsumformen ausdrückt, die aber auch direkte Auswirkungen auf Arbeitsweise und Lebensziele haben. 
Unter dem Eindruck, dass hier Kulturen kollidieren können, haben wir mit Hilfe von Experteninterviews in Unternehmen und Hintergrundgesprächen mit Wissenschaftlern und Politikern ein Positionspapier erarbeitet, das mit konkreten Handlungsempfehlungen  abschließt. 

Monday, September 3, 2012

Ausstellung: Holocaust im Comic

Es gibt im Archiv der Jugendkulturen   demnächst wieder eine interessante Ausstellung. Es geht um die Darstellung des Holocausts im Comic. Zuvor war die Ausstellung bereits in München und aktuell ist sie in der Versöhnungskirche in Dachau zu sehen.

Zur Ausstellung:
Eine steigende Zahl von Comics beschäftigt sich - mehr oder minder gelungen - mit der NS-Zeit und dem Holocaust. Die Ausstellung „Holocaust im Comic“ vom 8. Oktober bis 2. November 2012 zusammengestellt von Ralf Palandt, setzt sich anhand von Beispielen differenziert mit Holocaust-Abbildungen in Comics auseinander (Kriterien qualitativer Bewertung, antisemitische Beispiele, Exploitation, etc.) und regt zum Nachdenken sowie zur reflektierenden Lektüre an. Zur Vernissage am 8. Oktober 2012 wird Ralf Palandt um 19 Uhr zur Einführung in das Thema einen Vortrag zu „Comics im Schatten der Zensur“ halten. Im Vortrag wird die Frage behandelt, wie wir heute mit den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte umgehen. Beispiele illustrieren dabei die langjährige Zensur-Praxis im Bezug auf Comics mit den Themen Nationalsozialismus (und der visuellen Entsprechung im Hakenkreuz) und Holocaust. Was sehen wir, selbst wenn es nicht abgebildet wird? Ist diese Form der Zensur im internationalen und intermedialen Vergleich sinnvoll? Ziel ist es, zum Nachdenken anzuregen und sich der vorhandenen (Selbst-)Zensur bewusst zu werden. Die Vernissage beginnt am 8. Oktober um 15 Uhr im Archiv der Jugendkulturen e.V. Eintritt frei. 

Die Süddeutsche hat auch einen Artikel mit einer Bildergallerie aus der Ausstellung.

Ich habe auch das die Ausstellung begleitende Buch - extrem spannende Sachen drin:
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics; Ralf Palandt (Hrsg.); Sammelband; Archiv der Jugendkulturen Verlag; Berlin 2011; 36,- Euro; ISBN 978-3-940213-62-4

Friday, August 24, 2012

Fuckparade, und dazu: Dokumentarfilm Premiere

Am Samstag, 25. August 2012, findet mal wieder die Fuckparade in Berlin statt.  Die Demo zieht seit Jahren für subkulturelle Themen und Forderungen jährlich durch die Stadt. Dieses Jahr sind das vor allem Gentrifizierung, die total überholte Lärmschutz-Novelle und die GEMA-Presie-"Reform". Früher hatten wir mit unserem Verein Trashcave auch einen Wagen auf der Fuckparade, 2004 habe ich die Vor-Organisation übernommen und Presse koordiniert. Letztes Jahr habe ich auch noch mal für das Archiv der Jugendkulturen eine Rede gehalten. Ich bin formal noch Teil der Orga, allerdings nicht mehr aktiv dabei. Dennoch unterstütze ich die Fuckparade aus ganzem Herzen. Hier wird zwar laut und frech, aber mit Augenmaß und großem politischen Engagement jedes Jahr etwas auf die Beine gestellt - aus sonst eher als vom vielen Feiern angeblich zu müden Berliner Szenelandschaft. Das Gegenteil ist der Fall: das sind Kreative und Kulturschaffende von der Graswurzel, die sich mit cira 5,000 Teilnehmern durch die Straßen bewegen - an den Brennpunkten der politischen Themen vorbei. 

Peter Wick ist von Anfang dabei gewesen. Jedes Jahr hat er Massen an Material produziert und daraus einen sich ständig weiter entwickelnden Dokumentarfilm geschaffen. Eine frühe Version habe ich gesehen, auch Material von mir ist da drin zu sehen. Ich fand  den Film damals schon sehr sehenswert und bin gespannt auf die Premiere.
 
Die Premiere meines Langzeitdokumentarfilms "subculture ~ public" über die Berliner Fuckparade findet am Do. 30.08.2012 um 21h im ACUDkino, Veteranenstr. 21 * 10119 Berlin statt. 

Anbei auch noch der Pressetext.

Tuesday, August 7, 2012

Archiv der Jugendkulturen: Graffiti Berlin Kalender 2013 druckfisch bestellbar

Quelle:  http://graffitiarchiv.wordpress.com
Die Graffiti Experten vom Archiv der Jugendkulturen haben einen sehr schicken Kalender mit Berliner Graffiti Motiven zusammen gestellt. 

Anhand 12 ausgewählter Fotografien im A3-Format gewährt er Einblicke in das Berliner Graffitigeschehen und hält die flüchtige Kunstform eindrucksvoll fest. Einige Fotos finden sich hier

Sehr empfehlenswert sind auch die vom Archiv organisierten Vorträge und Workshops zu Graffiti wie auch etwa zu Jugend-Tanzkultur. ^

Beispielsweise das Seminar zu Vogueing, das am kommenden Freitag, 10. August 2012, stattfindet. Weiter unten noch mal die Details. Einfach auf der Archiv der Jugendkulturen Homepage für den Newsletter anmelden für regelmäßige Infos. 

Thursday, July 19, 2012

Die Neue Logik - Es war einmal in 1928

Rudolf Carnap - Quelle: www.carnap.org
Rudolf Carnap -
Quelle: www.carnap.org
Begeistert und inspiriert durch Carnaps Vorwort aus seinem 1928 erschienen Werk "Der logische Aufbau der Welt" hatte ich auf dem vierten Salon Edelstahl (circa 2003) eine Lobrede auf die "Neue Logik" gehalten. Die Rede war kurz und knapp, und so habe ich mich entschieden, die noch mal zu veröffentlichen. 


Der Salon Edelstahl war der private Vorläufer der berüchtigten Boheme Sauvage Party. Der Salon Edelstahl - in den Gemächern ausgerichtet von Else Edelstahl - hatte eine deutlich rollenspielerische Richtung. Ich erschien als Gregor Theis, Doktor der Philosophie und der Logik und Teilnehmer des Wiener Kreis. 


Wer, wie ich, den logischen Empirismus für eine der wichtigsten Impulse für die moderne und menschennahe Wissenschaft sieht, wird sicher Gefallen an meiner nur leicht zusammengefassten Version aus Carnaps legendärem Vorwort haben. 

Saturday, July 7, 2012

Ausstellung: Die Meldung - Schüler, Punks und Pioniere in der DDR

Ausstellungsplakat; Motiv: Volker Döring
Im Museum Pankow gibt es gerade eine interessante Foto-Ausstellung zu sehen. Jugend- und Schulalltag in der DDR. Von Punks bis Pioniere.

Ich stelle mir als Wessi DDR Jugend nicht einfach vor. Zumindest die von nicht-angepassten Jugendlichen. Aus der Gothic-Szene kenne ich auch einige persönliche Geschichten. Die Stasi-Akte von Rammstein Keyboarder Flake (zu DDR Zeiten in der Punk Band Feeling B) gibt da schon mal einen kleinen Einblick. Im Archiv der Jugendkulturen sind auch noch ganz andere sehr spannende Fundstücke, die teils noch auf ihre Entdeckung warten.

Im Westen waren zu der Zeit die gleichen Jugendlichen schon im Klammergriff der Marken- und Trendindustrie als Trendsetter oder Early Adopters - mal etwas vereinfachte gesprochen.
Auf die Ausstellung jedenfalls bin ich gespannt. Wenn schon jemand da war, mal Bescheid sagen wie es war.


26.05. bis 16.09.2012
Museum Pankow - Standort Prenzlauer Allee
Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner
Prenzlauer Allee 227/228, 10405 Berlin
Öffnungszeiten: Di - So 10 - 18 Uhr (feiertags geschlossen)
Eintritt: frei


Eine Ausstellung des Bezirksamtes Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Museum/Bezirkliche Geschichtsarbeit, Museum Pankow in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin

Thursday, June 21, 2012

Träum schön weiter - Jugend in Neukölln - Ausstellung sucht Aussteller


Ein weiteres spannendes Projekt aus bzw. mit dem Archiv der Jugendkulturen heißt "Träum schön weiter". Die Ausstellung zu dem Projekt ist momentan frei und buchbar. Wenn Ihr also jemand kennt, in dessen Räumen sie ausgestellt werden könnte - ich kann sie sehr empfehlen. Weiter unten findet sich das komplette Angebot. 

Der Blick aus dem Fenster, Geschäftsleben, Neuköllner Augenblicke, Neukölln hinter den Fassaden, Neukölln bei Nacht, Straßenszenen, Neuköllner Landschaften, Neukölln privat – 13 junge Leute des 11. Jahrgangs der Albrecht-Dürer-Oberschule beschäftigten sich auf sehr ehrliche Weise mit ihrem Stadtteil und ihrer eigenen inneren Welt.

In einer Schreib- und Fotowerkstatt, angeleitet von den AutorInnen Anja Tuckermann und Guntram Weber und den FotografInnen Ester Vonplon und Jörg Metzner, schufen die jungen NeuköllnerInnen sehr persönliche, kraftvolle wie innerliche Texte und fanden durch die Kamera einen besonderen Blick auf ihren Bezirk. Teile dieser Arbeiten sind in einer Ausstellung buchbar. 

Tuesday, June 19, 2012

Demoaufruf: Fair-Play - Gemeinsam gegen GEMAinheiten

Von Berliner Club-Betreibern bis hin zum Hotel- und Gaststätten-Verband sind sich alle einig, dass die angebliche Tarif-Vereinfachung der GEMA eine drastische Erhöhung an Gebühren gerade für die bedeutet, die Musik zum gemeinsam Erleben bringen (und nicht etwa nur zur Untermalung von Werbung). 


Am Montag, 25.06.2012, ab 18 Uhr
in der Schönhauser Allee, in Höhe vom Frannz Club.
( U-Bahnhof Eberswalderstr.)
Eintritt: kostet den Verstand

Gemeinsam gegen GEMAinheiten...
für eine gerechte, ausgewogene GEMA Tarifordnung 2013
http://www.gemeinsam-gegen-gemainheiten.de/

Monday, June 18, 2012

Humanity in Action at the CSD Berlin


This Saturday, the CSD parade marches through Kreuzberg and Mitte  and Humanity in Action (HiA) will be part of the parade in a joint block with Aktion Sühnezeichen. LGBT-rights are a very important part of human rights and minority rights and therefore it makes perfectly sense to march on the CSD as a human rights organisation. 

Though I won't be in Berlin myself, I invite everybody to show up. Most of the current fellows of Humanity in Action's summer program in which I participated in 2006 will also be coming and I am sure that we will take part in an impressive political demonstration while we also join a great party. Which other minority manages to combine those two things? Well, the Fuckparade does. 

The HiA block will meet Saturday the 23rd at 11:15 at Prinzenstrasse and Moritzstrasse. The parade itself starts at 12:00, so there is plenty of time to find each other and distribute cool T-Shirts, watch out for the HiA banner and take some Flyers to do some HiA PR. 

Aktion Sühnezeichen has been a regular participant on the CSD with their own block and march alongside other NGOs for equal rights of the LGBT community. As most of you know the Christopher Street Day or Gay Pride Parade is an anual event all over the world commemorating the Stone Wall Riots  in New York in 1969 and helps raise awareness to the civil rights of sexual minorities.

Thursday, June 14, 2012

Love Parade Archiv beim Archiv der Jugendkulturen untergekommen

Ein spannender und noch gar nicht überblickbar interessanter Kulturschatz wird vom Archiv der Jugendkulturen betreut: Das Archiv der Loveparade, die einst größte Techno-Parade der Welt.

In diversen Medien ist heute dazu geschrieben worden, hier stellvertrend der Artikel in der FR verlinkt.

Egal, was sich daraus entwickelt, ich freue mich auf die wissenschaftliche Bearbeitung.