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Saturday, October 20, 2012

DSA: Gruppen-Tagebuch einer Piraten Runde

 Anbei noch mal ein Ausflug in vergangene DSA Gruppen Erlebnisse. Dieses mal handelt es sich um eine Runde in Aventuriens Süden - eine Piraten-Abenteuer-Runde. Bei dieser Runde waren wir vor allem stolz auf den gemeinsam teil-gescripteten Anfang der Geschichte, der die Gruppe als solche zusammen führt und meiner Ansicht nach ziemlich gute Motivationen und Plausisibilitäten für die Charaktere geschaffen hat. 

Das darauf folgende Abenteuer ist grob angelehnt an das Questadores-Anthologie-Abenteuer Leichte Beute



Der Weg ins Abenteuer

  • Wirt Enric
  • Zimmermädchen Gala Gonzales
  • Schauerfrau Inares Alandroz
  • Sklavenaufseher Cankuna

 Der Rahjanal steht vor der Tür, die Stadt schmückt sich. Dieses Jahr findet auf Einladung des Gildenoberhaupts der Sklavenmeister Dulhug Ankbesi wieder für die Reichen der Stadt ein farbenprächtiges Spektakel im Hafen statt – mitten auf dem Wasser! Auf einer großen schwimmenden Bühne sind Tänzer, Gaukler und Maskierte zwei Wochen beschäftigt, für Unterhaltung zu sorgen. Gäste sind in der Stadt – vor allem aus dem nahen Horasreich, die sich die besonders ausgelassenen Feierlichkeiten von Mengbilla nicht entgehen lassen wollen.

Gala hat nun schon eine ganze Weile ein „schwieriges“ Doppelverhältnis mit Jeromi Gerbelstein, dem 18-jährigen Sohn ihres Gönners und Arbeitgebers Alrik Gerbelstein, Vorsteher der Fernhändler-Gilde und Stellvertretender Vorsteher des Hohen Rates von Mengbilla und dem Vater selber. Ihr ungutes Verhältnis zum Alkohol bringt zum Rahjanal komplizierte Folgen mit sich. Der Alte erwischt die beiden während der Festlichkeiten in seiner Luxus-Schivone, ist außer sich vor Zorn, lässt Gala im Hinterzimmer seiner Privatgemächer des Schiffs festsetzen und zieht sich mit seinem Sohn wutentbrannt zurück. Der Oberste Sklavenaufseher Cankuna, der Alrik bei den sich anbahnenden Turteleien erwischt hatte, wird von Alrik zur Bewachung von Gala beordert. Schweigend steht der Hüne im Halbdunkel hinter der Tür der kleinen Kammer, aus der es kein Entkommen gibt, den nur ein kleines, aber schwer vergittertes Fenster führt nach draußen. Während draußen die Festlichkeiten in vollem Gang sind, hat Gala Zeit auszunüchtern und sich ihr zukünftiges Schicksal in der Schmiede ihrer Eltern zu hegen ohne je wieder eine Aufstiegsmöglichkeit zu bekommen. Dann schläft sie ein.

Die Schauerfrau Inares hat alle Hände voll zu tun bei den Vorbereitungen des Fests im Hafen. Die riesige Bühne und die Tribüne sind schwimmende Ungetüme, die erbaut werden müssen, die Prunkschiffe der Gildenherren und Ehrengäste müssen geschickt und repräsentativ darum gruppiert werden. Bei der Arbeit erhascht Inares am Tag vor Beginn der Feier einen Blick durch ein zum Lüften offenes Fenster der Luxusschivone der Gerbelsteins, einer der reichsten Familien der Stadt. Die Kammer hinter dem Fenster ist vollgestopft mit reichem Plunder, eine regelrechte Schatztruhe verbirgt sich dort – die Gelegenheit zu schnellem Glück und Reichtum! Beinahe im Vorbeigleiten mit ihrem kleinen Hilfsboot, lockert sie die schweren Angeln des vergitterten Fensters so, dass es später ein Leichtes sein sollte, das Fenster geräuschlos zu öffnen. Jetzt heißt es nur noch den richtigen Moment abpassen, wenn heute Nacht alle betrunken sind. Doch besonders die Zeit nach einem Raubzug muss gut geplant sein.

Deswegen kontaktiert sie Enric, den Wirt von der Ankerklause. Bei dem hat sie eh noch Wettschulden- Außerdem wissen Eingeweihte, dass es im gesamten Hafenviertel keinen besseren Gesprächspartner gibt, wenn es gilt Hehler und andere Helfershelfer aufzutun. Zu ihrer Überraschung ist Enric nicht in der Ankerklause zu finden. Auf Nachfragen bei seiner Frau Iljana erntet Inares nur eisiges Schweigen. Enric hat es endlich geschafft. Haus und Hof zu verzocken. Obwohl er das gar nicht kann ohne die Einwilligung seiner Frau. Verspielt ist die „Ankerklause“ jetzt trotzdem. Ausgerechnet an Ziliso Finko, seinem knilchigen Cousin zweiten Grades, der sich bisher schadlos im Herbergsbetrieb seiner Eltern in der Oberstadt rumgetrieben hat. So langsam schwant Enric allerdings, dass er einem abgekarteten Spiel aufgesessen haben könnte, denn die ihm völlig unbekannte Spielpartnerin von Ziliso hatte ein dermaßen unverschämtes Glück… dass ihn obendrein das Bier so unglaublich betrunken gemacht und seine Frau so schnell bei Stelle war, um ihn hochkant rauszuschmeißen, das riecht immer mehr nach nasser Hafenratte. 5000 Dukaten gewinnt man nicht so einfach gegen einen Kerl wie ihn.

Erstmal aber muss der Frust hinuntergespült werden, am Besten beim ollen Nasir im „Giftmord“. Dort trifft ihn Inares an. Auf die Frage, ob er jemanden wüsste, der geeignet wäre, diese Nacht noch einen „Schatz zu heben“ hebt Enric bedeutungsvoll an, dass er jemanden Vertrauensvolles  im Auge hätte. Gemeinsam planen sie den genauen Ablauf der folgenden Nacht…

Cankuna hatte sie vor einem zwei Wochen das erste Mal gesehen. Dieses Mädchen mit der porzellanzarten hellen Haut, dem grünen und dem blauen Auge – wie Edelsteine! Sie sah nicht nur perfekt so aus wie Mijuabbah, die Tochter des Kamaluq, sie trug auch noch den Halsreif aus dem legendären Schatz des Pok-Tak-Hai, des einstigen Hoheschamanen und Führer der Utulu, an dessen Seite Mijuabbah vor vielen Generationen das letzte Mal unter Menschen schritt. Die Befragung der Geister bestätigte Cankuna in seiner Einschätzung: Er hatte die leibhaftige Wiedergeburt der Tochter Kamaluqs vor sich, Mijuabbah! Jetzt konnte es nur noch um eins gehen, Mijuabbah musste zu einem Schamanen gebracht werden, damit dieser die Geister beruhigen konnte, die durch den unflätigen Umgang der Zwölfanbeter mit der Tochter des Kamaluq, gerufen worden. Mächtige Geister.

Leider ist sich Mijuabbah ihrer Göttlichkeit noch nicht bewusst, obwohl auch sie schon von ihrem göttlichen Vater zu träumen scheint, wie Cankuna einmal beobachten konnte. Noch möchte er sich ihr deshalb nicht zu erkennen geben, damit sie nicht erschrickt. Doch bei der nächsten Gelegenheit muss Cankuna die Gelegenheit ergreifen, und mit Mijuabbah die weite Reise in den tiefen Süden antreten, in seine Heimat, die er selber nie gesehen hat. Denn Mijuabbah droht eine schreckliche Gefahr: der Sohn von Cankunas Herr Alrik Gerbelstein, bändelt mit der schönen Frau an und Cankuna weiß, dass die Tochter des Kamaluq auf keinen Fall ihre Unschuld verlieren darf, sonst bricht fürchterliches Unheil über die Welt hinein.

Die Ereignisse überschlagen sich und Cankuna ist schneller als er glaubt auf dem Weg tief in den Süden: Beim großen Fest, wollen sich Gala und Jeromi – beide schon schwer betrunken -  im Privatgemach der Schivone amüsieren, da entdeckt Cankuna die beiden und alarmiert Alrik Gerbelstein. Der Patriarch ist rasend vor Wut. Gala wird in das kleine Hinterzimmer mit der Schatztruhe gesperrt und schläft betrunken und verzweifelt ein, nachdem Alrik sich zunächst mit seinem Sohn zurückzieht. Cankuna wird vor der Tür zu Bewachung zurückgelassen.
Inares und Enric kommen bei der Schivone an und dringen in die Kabine ein. Gala wird zunächst nicht wach, doch Cankuna ist aufmerksam und bemerkt nach einer Weile, dass da etwas nicht stimmt. Das Meer wird immer unruhiger, das Boot von Enric und Inares schwappt immer heftiger am Rumpf der Schivone auf und ab. Ein lautes Zusammenstoßen und die Wachen oben an Deck könnten sie entdecken. Wie unangenehm, dass man sich zudem auch noch mit ungebetenen Gästen in der „Schatzkammer“ aufhalten muss. Umso überraschter sind Enric und Inares daher, als erst Gala und dann Cankuna weder wehren noch Alarm schreien, sondern Anstalten machen, an Bord zu kommen.  Enric und Inares bleibt nicht viel anderes übrig, als die beiden mitzunehmen. In dem Moment kehrt der alte Gerbelstein zurück und lässt Alarm schlagen. Der halbe Hafen ist in Aufruhr, die Seesöldner nehmen die Verfolgung der Vier auf. Doch die suchen ihr Heil in der Flucht, während rasant ein heftiger Sturm aufzieht. Den Häschern scheint man entkommen zu sein, doch das Boot wird ein Spiel der Elemente. Mit letzter Kraft werden Maus, Mann und Schatz bewahrt von Bord zu gehen.

Erst am nächsten Morgen legt sich der Sturm. Im strahlend blauen Himmel sehen die Flüchtlinge einen Trimaran auf sie zusegeln. Erschöpft und geblendet vom Sonnenlicht, lässt man sich an Bord hieven. Der Kapitän des Schiffes ist ein alter Bekannter von Enric: der berühmt berüchtigte Pirat Suldokan. Und das Schiff, auf dem man sich befindet ist die Taurus, eins der wendigsten Schiffe des Südmeers. Als kleines Pfand übernimmt Suldokan die Schatztruhe die Gruppe und erlaubt Gala, Enric, Inares und Cankuna dafür, sich seiner Mannschaft anzuschließen. 

Auf nach Hot Alem

Es kommen dazu:
  • Marboso, Crocodillero in Hot Alem
  • Yosmia Mertunas, ketzerische Hesinde-Geweihte


Was bisher geschah:

Die Helden, das sind zunächst Inares, Gala, Enric und Cankuna haben nach ihrer erfolgreichen Flucht aus Mengbilla dank der erbeuteten Schatztruhe bei dem berühmten Piratenkapitän Suldokan angeheuert. Dieser plant einen großen Coup. Das bornländische Handelsschiff Walberg ist voll gepackt mit Waren aus Vinsalt auf dem Weg in heimatliche Gefilde. Man fühlt sich dank außerordentlicher Bewaffnung relativ sicher und hat sich daher einem (teuren) Konvoi angeschlossen. Zwischenstopps sind in Brabak und in Hôt-Alem eingeplant. In Hôt-Alem hofft Suldokan mit Hilfe der Helden, die als Frischlinge noch nicht steckbrieflich bekannt sind, die Walberg infiltrieren zu können und so Besatzung und Bewaffnung vor einer Kaperung kampfunfähig zu machen.
Jetzt noch ein Schatz und genügend Rum und die
Abenteuer können uns gestohlen bleiben. 

In den dichten Mangrovensümpfen an der Passage zur Meerenge von Sylla will sich Suldokan mit seinem Schiff versteckt halten und wartet dort auf das Zeichen der Helden, dass der Angriff beginnen kann. Als Zeichen wurde vereinbart, die Flagge der Walberg auf Halbmast zu setzen.

Man weiß noch nicht, wie lange sich die Walberg in Hôt-Alem aufhalten wird, geht aber sicher davon aus, dass das Schiff mindestens zwei Tage Handel treiben wird. Da es gestern Abend erst angekommen ist, hat man also zwei volle Tage Zeit. Die Walberg wird dann drei Tage brauchen, bis sie die Alemitische Bucht verlassen hat und die Syllanische Passage erreicht. Für deren Durchquerung wird man ungefähr einen Tag brauchen. In der Zeit muss also die Walberg kampfunfähig gemacht worden sein.

Nun ist früher Vormittag. Alle sind noch etwas verkatert vom (vorverlegten) Siegesfest am Abend zuvor. Den Utulu Cankuna hat man mit einem klitzekleinen Schlafmittel noch ein bisschen länger schlafen lassen, damit er noch nicht wach ist, wenn Gala ohne ihn das Schiff verlässt. Darum hatte sie Suldokan gebeten, weil er in den letzten Tagen doch etwas anstrengend wurde und in den Augen der anderen durch sein seltsames Verhalten und seine auffallende Erscheinung den Erfolg der Unternehmung zu gefährden schien. Man würde sich ja in ein paar Tagen auf der Taurus, dem Trimaran von Suldokan wieder sehen.


Hôt-Alem, wir kommen:

Hôt-Alem steht unter dem Protektorat des Raulsreiches, einem der mächtigsten und größten Reiche Aventuriens. Allerdings ist das Raulsreich nur schwach im Südmeer vertreten. Die Kolonien beschränken sich auf Hôt-Alem und einige wenige Waldinseln. Sklaverei ist in der Stadt verboten, es wird so viel Wert auf Recht und Ordnung gelegt, wie sonst in kaum in einer Stadt im Südmeer. Trotzdem ist das Leben nicht viel anders als anderswo. Auch in Hôt-Alem gibt es Verbrecher-Kartelle und Straßendiebe, Glücksspiel und Straßendirnen, Menschenausbeuterei auf den Plantagen und dekadente Feste in den Villen der Reichen.

Hôt-Alem ist vom Kemi-Reich umgeben, einem verfeindeten Reich, dass erst vor 30 Jahren kurzfristig das Protektorat erobert hatte, dann aber auf Druck des Raulsreiches wieder abgezogen ist. Das Kemi-Reich ist eine konservative Boron-Theokratie mit einem Volk, das schon vor tausend Jahren aus nordischen Einwanderern und heimischen Waldmenschen entstanden ist. Inzwischen existiert ein Waffenstillstandsabkommen und der gemeinsame Feind Schwarze Allianz lässt die Vertragspartner auch vorerst daran festhalten.

Die Hesinde-Geweihte Yosmia Mertunas organisiert von einem kleinen Fischerdorf zwei Meilen vor den Toren Hôt-Alems den Schmuggelverkehr zwischen den Piraten und den Hehlern hinter den Stadtmauern. Suldokan ist mit ihr befreundet und daher lässt er sie bitten, den Helden zu helfen, unauffällig in die Stadt zu kommen.

Yosmia führt inzwischen ein sehr unbeschwertes Leben.  Unter Kokospalmen und nahe Arangenplantagen in einer Bambusrohrhütte, den Brenner des leckeren Kokosrums, den Uluk, gleich nebenan als Nachbar, ganz nah am wunderschönen Strand. Das war nicht immer so, denn Yosmias Heimat ist Darpatien, ein Land im hohen Norden. Ihre Kindheit hat sie in einem Dorf nahe Beilunk verbracht bis reisende Hesinde-Priester das Kind mit sich nahmen. In dem Hesinde-Kloster, in dem sie groß wurde, schloss sie sich den „Sehenden“ an, eine Untergruppe der Ilaristen, die einen verbotenen Hesinde-Kult praktizieren, in dem es kein „verbotenes“ Wissen gibt und die dieses auch noch nach außen tragen möchten. Nach dem die Sektierer in Beilunk aufgeflogen worden und der kircheninternen Inquisition übergeben werden sollte, gelang Yosmia die Flucht. So fand sie im Südmeer eine neue Heimat.

Gemeinsam mit Arne, dem Bootsmann der Taurus, besuchen Enric, Inares und Gala also Yosmia, um einen Plan auszuhecken, der sie unbemerkt in die Stadt bringen soll. Helfen soll dabei, ein guter Bekannter von Yosmia, der Crocodillero Marboso. Als „Monsterjäger“ und profunder Kenner der halbverfallenen Kanalisation von Mengbilla ist er wichtiger Partner der Schmuggler, die häufig die unterirdischen Kanäle zum Transport ihrer Ware nutzen und dabei auf die Hilfe der Crocodilleros angewiesen sind. Für schlappe 7 Dukaten einigt man sich darauf, dass Gala, getarnt als Verwandte, mit Yosmia das Stadttor passiert, während die anderen mit Marboso durch die Kanalisation krabbeln.

Die beiden hübschen Frauen und der stets einsatzbereite Kokosrum haben wenig Probleme damit, die Stadtwache zu überzeugen, sie durchzulassen.

Auch in der Kanalisation läuft zunächst alles gut, doch plötzlich stehen den drei Helden drei Gardisten der Muränengarde in einem Kanal gegenüber. Enric macht sich kurz entschlossen auf die Flucht, gefolgt von Yosmia. Die verdatterten Gardisten passieren den abwartenden Marboso und stürmen den Flüchtenden in die Dunkelheit hinterher, denn abgesehen von Marboso und einem der Gardisten hat niemand eine Lichtquelle dabei. Bei der nächsten Wegkreuzung scheint die Flucht schon beinahe vorbei, als die Gardisten sich trennen, um je eine Abzweigung zu verfolgen. Marboso folgt derweil unbemerkt mit abgedunkelter Laterne den Gardisten. Als sich die Gardistin, die sich in Richtung der Helden bewegt, sich bedrohlich Enric und Inares, die still an die Wand gequetscht verharren, nähert, fängt Enric urplötzlich an, unwirkliche Knurrlaute von sich zu geben. Durch den Hall in dem engen Gang verzerrt und verstärkt, kommt das Knurren bei der Gardistin derartig zur Geltung, dass sie schreiend das Weite sucht und erst beim Zusammentreffen mit ihren sich rasch nähernden Begleitern zum Stehen kommt. Die Gunst der Stunde nutzend, ergreifen Enric und Inares die Flucht in die Dunkelheit hinein.

Während Marboso sich zum vereinbarten Treffpunkt bei der Giftmischerin Aljischa begibt, wo schon durch den berauschenden Tee der Alten die halb benebelten beiden Frauen warten, finden Enric und Inares doch noch glücklich einen Ausgang aus dem Labyrinth. In einem Hinterhof hilft ihnen ein alter Mann neue saubere Sachen zu bekommen und so machen sie sich mit etwas Verspätung ebenfalls auf den Weg zu Aljischa. Yosmia hat in der Zwischenzeit Marboso ordentlich zusammengestaucht und ihn auf die Suche nach den Verschollenen geschickt, so dass der Crocodillero schlussendlich als Letzter wieder bei Aljischa eintrifft, empfangen von einem wutentbrannten Fäuste-Trommelfeuer von Enric gefolgt von einem deftigen Tritt in den Hintern. Wild schimpft er, sein Geld zurückhaben zu wollen. Von einem sicheren Transport in die Stadt könne ja wohl keine Rede sein, obendrein habe man es wahrscheinlich nur den Göttern zu verdanken, wenn man sich nicht noch den Brabaker Schweiß oder Schlimmeres in diesem schmutzigsten Ort der Welt eingefangen habe.

Als sich die Gemüter beruhigt haben, berät die Gruppe sich, mit welchem Mittelchen der Giftmischerin die Mannschaft der Walberg wohl am leichtesten aus dem Weg zu räumen sein könnte. Man einigt sich auf ein mittelstarkes Schlafmittel, das unter das Essen gemischt werden kann. Leider ist das Mittelchen mit 30 Dukaten nicht mehr ganz im Budget des von Enric verwalteten Vermögens der Gruppe. Marboso kommt die rettende Idee: Glücksspiel! Der Enric ist doch angeblich ein Zocker! Na also, warum nicht gleich so. Zur Unterstützung der spielerischen Fähigkeiten von Enric ersteht  man noch schnell ein Pflänzchen, das Zerrieben in einer Flüssigkeit eine kurzfristige Unkonzentriertheit beim Opfer verursachen soll, und verlässt das Haus der Alten schnell, bevor diese ihre paar Silbertaler für ihre Rauschtees eintreiben kann.

Gala, Enric und Yosmia quartieren sich bei Ex-Geliebten von Yosmia, dem Schreiner Timur ein und folgen dann Marboso und Inares ins „Alemitische Gold“, die momentan angesagteste der drei Hafenkneipen von Hôt-Alem. Bei Dudelsack-Klängen schaut man sichin der rappelvollen Taverne nach Matrosen der Walberg um und sondiert das Zockerzimmer nach potenziell wohlhabenden Spielpartnern für Enric. Ein Profi-Zocker scheint Enric dann nach ein paar Runden mit einfachen Seeleuten der Richtige für das große Geld zu sein. Die anderen sehen das nicht so und befürchten einen ganz schlimmen Beinbruch, besonders wegen Enrics rapide steigendem Alkoholeinfluss. Außerdem scheint es sich bei dem Profi um einen Halbelfen zu handeln und ob die mal nicht alle Gedanken lesen können, man weiß es nicht. Daher reagiert man geschlossen nicht auf Enrics Ruf nach einem Korn – das ausgemachte Zeichen, nun mit der Präparierung des Trinkgefäßes des Gegners mit dem Gift zu beginnen. Auch nach dem dritten Korn – Enric liegt inzwischen mal wieder in den Miesen, scheint sich nichts zu regen. Und der Profi will sich auch partout nicht zu Alkohol verführen lassen. Dann ergreifen Gala und Yosmia die Initiative. Yosmia versucht den Zocker, dessen Namen übrigens Aleandro Silberhaar ist, mit liebreizenden Blicken abzulenken, während Gala den minderjährigen Assistenten des Herrn Silberhaar, den Jungen Benno auf ein Glas Arangensaft zur Theke verführt. Benno scheint ein echter Schwerenöter zu sein und geht Gala obendrein auf den Leim. Mit dem Versprechen auf einen Nachtspaziergang im Hafen lockt sie ihn aus der Taverne, nicht ohne vorher das Glas Wasser für Aleandro Silberhaar mit dem Gift zu präparieren. Der Spieler verliert tatsächlich schnell seine Konzentration und so gewinnt Enric das entscheidende Spiel und hat nun 18 Dukaten mehr in der Tasche.

Marboso hat in der Zwischenzeit ein ernstes Gespräch mit einem seiner drei Kollegen gehabt. Die Crocodilleros sind sehr beunruhigt über das plötzliche Auftauchen der Gardisten in der Kanalisation und  verlangen von Marboso, dass er herausfindet, was die Muränengarde dorthin gelockt hat. Morgen Mittag wollen sich die Vier auf dem Markt treffen und Marboso soll Bericht erstatten.

Enric strahlt vor Glück über den hohen Gewinn und lässt sich gebührend von der gesamten Schänke feiern. Eine Lokalrunde tut ihr übriges, um ihn zum Held des Abends werden zu lassen. Auch in Matrose der Walberg namens Jorge, leicht zu erkennen am bornischen breiten Dialekt, der blassen Haut und den roten Haaren, feiert den buckligen Kneipenwirt Enric und lädt ihn zu sich an den Tisch ein. 


Nachts in Hôt-Alem

oder: Schmuggler auf Abwegen

Cankuna hat sich den Trick mit dem Schlafgift selbstverständlich nicht gefallen lassen und nach einer ernsten Auseinandersetzung mit der Mannschaft der Taurus, macht er sich ebenfalls auf den Weg nach Hôt-Alem. Schwimmend erreicht er einen nahen Strand., fest davon überzeugt, bald Gala wieder zu finden. Sich an den gefährlichen spitzen Felsen der Hafeneinfahrt entlanghangelnd  schafft Cankuna es gegen Mitternacht an den Stadtwachen vorbei in die Stadt zu kommen. Dort irrt er kaum ein wenig im Hafen umher bis er aus dem Nichts Marboso und Inares über den Weg läuft.

Die beiden sind gerade auf dem Weg in die Schenke „Henkersweib“, um Gerberd Zinkel zu treffen. einen Bekannten unter den Gardisten, einen weiteren Kunden der Giftmi­scherin, stark abhängig, dem Marboso hin und wieder den Stoff vorbeibringt. Hauptmann Gerberd Zinkel, der schon lange nur noch im „Innendienst“ tätig ist. Von ihm erhofft sich Marboso, herauszubekommen, was die Muränengarde in der Unterwelt, wie er die frühere Kanalisation der Stadt nennt, verloren hatten und was sie wissen.

Da Cankuna beinahe splitternackt ist und mit seinem Äußeren ohnehin nicht unbedingt zu den Unaufälligsten in Hôt-Alem gehört, entschließen sich Inares und er kurzerhand einen Krämer oder Schneider zu suchen, um für neue Bekleidung zu sorgen. Schade, dass es schon so spät ist und daher alle Geschäfte geschlossen haben. So muss man wohl oder übel ohne Anzuklopfen bei einem Schneider einsteigen. Gut, dass man neuerdings Pirat ist und so keine Hemmungen in dieser Hinsicht haben braucht. Und weil man Pirat ist, klappt so ein Einbruch auch plötzlich wunderbar, so dass Cankuna und Inares sich zufrieden mit ihrer Beute und unbemerkt von der Stadtwache davon machen können. Toll, wie bunt die beiden jetzt aussehen. Und Inares ist diese hässlichen Lumpen von dem netten alten Mann im Tausch gegen ein schickes Bauschhemd losgeworden. Was Cankuna nicht weiß: den Obulus, den Cankuna für den bestohlenen Schneider dalassen wollte, hat Inares beim Verlassen des Tatorts direkt wieder eingestrichen.

Gerberd Zinkel hat die Geschehnisse tatsächlich verfolgt und kann Marboso erzählen, was passiert ist. Er kann ihm auch erzählen, dass die Gardisten sich große Sorgen machen, um drei andere Kameradinnen und Kame­raden, die von dem Besuch in der Kanalisation nicht zurückgekehrt sind. Eine Suchaktion bis in die späten Abendstunden musste ohne Erfolg abgebrochen werden. Man will die Suche am nächsten Morgen fortsetzen, weil sich bei der großen Zahl gefährlicher nacht­aktiver Tiere niemand nach unten traut und die Kapazitäten der Gardisten bald erschöpft sind.

Die Gardisten der Muränengarde – allen voran ihre Oberhauptfrau Arbella Jaschwitz - sind überhaupt nicht begeistert in die Kanalisation zu müssen. Selbstverständlich weiß man so ungefähr, dass diese zum Schmuggeln genutzt wird, man weiß aber auch von den Gerüchten, dass einige der Kaufherren- und Damen der Stadt gut „im Geschäft“ sein sollen und möchte es sich mit niemandem verscherzen. Drei der in die Kanalisation geschickten Gardisten berichteten nach der Rückkehr von ihrem Erkundungsausflug, dass die Schmuggler - der Crocodillero Marboso, ein Buckliger und eine wie eine Piratin ausschauende Hünin - ihnen entkommen sind.

Die Aufregung geht auf einen gewissen Baron Bennelitz zurück. Baron Bennelitz von Garlischgrötz ist der legitime Nachfolger seiner Tante Comtessa Cusmina von Garlischgrötz und erst seit kurzem aus dem hohen Norden in Hôt-Alem, um sein Lehen (die Kaiser-Raul-Marschen), zu dem auch Tsadad, das kleine Fischerdörfchen, aus dem Yosmia kommt, gehört zu verwalten. Das Haus von Marboso wird von zwei schlafmützigen Gardisten überwacht.

Für diese umfangreichen Informationen ist Marboso dem versoffenen Hauptmann selbstverständlich etwas schuldig und so macht er sich noch in der Nacht auf den Weg zur Kräuterhexe Aljischa. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde  und da auch Herr Marboso in seinem nicht mehr ganz nüchternen Zustand die alte Dame eher aus dem Bett pöbelt und dabei die Nachbarschaft alarmiert, ist sein Drogenkurier-Ausflug leider nicht von Erfolg gekrönt. So macht er sich auf den Heimweg, dabei in seinem Zustand vergessend, dass da ja noch zwei Wachen auf ihn warten.

Inares und Cankuna sind indes wieder in der Taverne angekommen. Schade, dass der Wirt gerade dabei ist, seine Gaststätte räumen zu lassen. Und so poltern den beiden ein ordentlich angetrunkener Enric und eine redselig gewordene Yosmia entgegen. Von Gala keine Spur. Die ist anscheinend immer noch mit Benno unterwegs, dem jugendlichen Gehilfen des Edelmanns Aleandro Silberhaar. Dank Enrics neuem Bekannten Jorge, der Segelmacher auf der Walberg ist,  hat man inzwischen ein paar Matrosen der Walberg kennen gelernt, viel gelacht und geprasst. 



Mitfahrer gesucht

oder: Legales Kapern üben

Marboso hat man seit der Nacht aus den Augen verloren. Vermutlich sitzt er inzwischen im Garnisonskerker ein, denn die halbe Stadt kennt ihn und die Muränengarde ist dank Baron Bennelitz inzwischen scharf hinter ihm her.

Inares und Cankuna sind zurück von ihrer Diebestour und mit den gestohlenen Anziehsachen herrschaftlichst angezogen, insbesondere Inares freut sich über ihr neue Bauschbluse und den Dukaten, den Cankuna im Laden für den armen Schneider zurückgelassen hatte. Der arme Enric muss ja immer noch in den letzten Lumpen rumlaufen.

Enric und Yosmia haben nach Enrics erfolgreichem Beutezug am Spieltisch von Herrn Aleandro Silberhaar im Alemitischen Gold ausgiebig gefeiert und nach einigen Lokalrunden Jorges, den Segelmacher der Walberg, kennen gelernt. Man versteht sich prima und Enric erfährt, dass der Koch der Walberg, ein Mann namens Örson, im nächsten Hafen Kannemünde abheuern will und ein Nachfolger gesucht wird. Vielleicht ließen sich Örson und die Kapitänin der Walberg, Frau Efferdane Schebeneck, ja überzeugen, Enric zum Einarbeiten jetzt schon anzustellen. Morgen will Örson auf dem Markt die Vorräte für die nächsten Wochen zusammenkaufen. Dort könne man sich ja treffen – bei den Gemüsehändlern – und sich gegenseitig bekannt machen.  Die Walberg wird laut Jorges erst am überübernächsten Morgen auslaufen. Bei einem Sturm sind Schäden in der Takelage aufgetreten. Tagelöhner sind momentan damit beschäftigt, die Schäden zu beheben. Es bleiben also noch zwei weitere Tage, die „Kaperung“ klar zu machen. Gerade als Inares und Cankuna beim Alemitischen Gold ankommen schmeißt der Wirt der Taverne die letzten Gäste hinaus und Jorges und seine Kumpanen verabschieden sich von unseren vier Piraten. Allerdings nicht für lange. Morgen Nachmittag will eine kleine Gruppe von Matrosen der Walberg zum Wudu-Haus wandern und Inares, Enric und Yosmia haben sich entschieden mitzukommen. Einen kleinen Fußmarsch entfernt liegt nämlich schon das liberale Khemi-Reich. Und dort auf einem Ausläufer des majestätischen Spinnengebirges ist momentan der angesagteste Ort für allerlei Laster, die sich die Hôt-Alemer in ihrer Stadt nicht erlauben können und Bornländer erst recht nicht: hübsche Sklaven jeder Hautfarbe und beiderlei Geschlechts für lustvolle Stunden, verbotene Rauschkräuter und exotische Trommelklänge. Eine teure Angelegenheit, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Ein riesiges Zelt ist der Mittelpunkt des Ganzen, darum viele kleine Zelte, in die man sich zurückziehen kann. Ein Fest mit über 200 Gästen soll morgen Nacht den Naturgeist Wudu ehren. Die Offiziere dürfen davon natürlich nichts wissen.

Der junge Benno hat für Gala indes noch eine Überraschung übrig , über deren Nennwert  für Gala er sich gar nicht bewusst sein kann: Mit seinem Meister Aleandro Silberhaar hat er auf der Walberg eine Kajüte – recht luxuriös alles, Glücksspiel lohnt sich wohl doch hin und wieder (Aleandro hat die Kabine vom Navigator in Brabak gewonnen). Die beiden wollen von der Walberg nach Kannemünde gebracht werden. Geschickt schleust Benno Gala an den Hafen- und der Schiffswache vorbei, in dem er genauesten deren tote Winkel bei ihren Rundgängen ausnutzt. Über eine Strickleiter sind sie prompt an Bord und Benno führt Gala in die Kabine. Dort machen die beiden es sich kuschelig und Gala nippt sogar mal an dem wahnsinnig lecker duftenden Roten Absynth, den Benno  anzubieten hat und an dem er dermaßen viel selber nippt, dass ihm ganz warm ums Herz und sonst wo wird und weil Gala dem 16 jährigen nun auch nicht wirklich widerstehen möchte, blinzelt sie erst wieder auf, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Ritzen der Außenwände fallen.

Inares, Enric und Yosmia haben noch ein Problem vorm Schlafengehen und das heißt Cankuna. Cankuna drängt unaufhörlich darauf, zu Gala gebracht zu werden. Dafür vergisst er sogar zeitweise, dass die anderen ihn ausgetrickst haben, um ihn an Bord der Taurus zu halten. Yosmia erweist sich als erfolgreiche Überzeugungskünstlerin und man bringt Cankuna dazu, mit Enric gemeinsam im Blauen Ochsen zu übernachten, um Galas Nachtruhe nicht zu stören und Timurs Gastfreundschaft nicht zu strapazieren. Überzeugende Argumente für den etikettetreuen Cankuna. Überzeugend hat Enric dann auch auf dem Gasthauszimmer gewirkt, als er Cankuna noch ein paar kräftige Schlücke Kokosrum aufschwatzt, bevor beide davonschnarchen.

Sorgen machen sich Inares und Yosmia nicht, als Gala nicht bereits bei Timur ist. Ob das daran liegt, dass man dem Mädchen so viel Eigenständigkeit zutraut oder ob zumindest Inares so abgebrüht ist, dass ihr das Schicksal der Gefährtin egal ist, werden wir wohl erst über ihre weiteren Taten ergründen können.

Der deutlich trinkfestere Enric wacht am nächsten Morgen durch Inares Klopfen auf. Der laut schnarchende Cankuna wird in Inares treue Hände übergeben, damit Enric sich auf den Weg machen kann zu seiner Verabredung. Wenigstens Inares soll mit Cankuna im Blauen Ochsen vorerst bleiben, da sie ja immerhin beide gesucht sind und auch Cankuna eine nicht unauffällige Erscheinung darstellt.

Auf dem Markt lernt Enric den Smutje der Walberg, Örson kennen. Doch bevor man sich an die gemeinsame Auswahl von kulinarischen Köstlichkeiten für die nächsten Wochen begeben kann, ist Enric urplötzlich wieder verschwunden. Zwei Wachen auf dem Markt haben ihn identifiziert und so hat Enric spontan eine Unpässlichkeit vortäuschend den Abgang gemacht. Zunächst noch unter einen Fischstand, doch als das nicht hinhauen will, gibt es eine wilde Verfolgungsjagd durch die engen Gassen Hôt-Alems. Ein beleibter und ein hagerer Muränengardist hinter einem kurzatmigen Buckligen hinterher. Schlussendlich stellen die beiden Enric nach einem missglückten Täuschungsversuch und Enric lässt sich mit verbundenen Händen bis fast zur Garnison bringen, wo er einen erneuten Fluchtversuch wagt. Geschickt löst er sich aus den Handfesseln und entkommt mit einigem Glück und drei schwereren Verletzungen den Häschern.

Und wo geht man in solchen Momenten hin? Zu unserer Kräuterhexe Aljischa. Dort findet sich auch Gala ein, die sich schon dachte, dass früher oder später jemand von der Bande hier auflaufen müsste. Auch Yosmia ist durch Zufall (oder Sucht) bei Aljischa und kann sich um Enrics Wunden kümmern während Gala beichtet, dass sie eine klitzekleine Affäre hat  und einen neuen Onkel: Enric. Enric kann in seinem Zustand jedenfalls nicht zur Kapitänin zum Vorstellungsgespräch und so erfindet man die Geschichte eines schlimmen Leiterwagen-Unfalls von Enrics – äh – Schwester.

Als es Cankuna zu bunt wird, weiter auf Gala zu warten, macht er sich einfach so auf den Weg – und ward nicht mehr gesehen. Auch Inares hat keine Lust mehr herumzugammeln und begibt sich in den Hafen, in dem es auch nichts anderes zu tun gibt. Allerdings erfährt sie von Jorges, dass die Walberg nur im Falle, dass noch Matrosen ausfallen würden, neue angeheuert werden könnten. Man hätte schon in Brabak eine Gruppe von Neulingen an Bord genommen und sei daher beinahe überbelegt. Das gibt Inares zu denken.

Am späten Nachmittag geht es los zum Wudu-Haus. Jorges mit seinen Jungs  und Mädels von der Walberg, Inares, Yosmia und Gala mit Benno machen sich auf den beschwerlichen Fußmarsch Richtung Spinnengebirge. Dafür kommt man schon früh an, kann auch einiges von den Vorbereitungen miterleben, sich bequeme Plätze im großen Zelt sichern und schon mal das Angebot begutachten. Zum Einbruch der Dunkelheit erreichen immer Gäste das Wudu-Haus und auch Herr Aleandro Silberhaar sprengt auf edlem Ross in vollem Galopp heran. Mit Trommeln, buntem Nebel, Tänzern und Duftrauch wird das Fest eingeleitet, bis zum Höhepunkt die Bläulinge gereicht werden – eine sehr stark der Göttin Rahja verbundene Pilzart, die in Hôt-Alem nur von Boron-Priestern und nur zu rituellen Zwecken genutzt werden darf. So wird es eine rauschende Nacht, in der jeder der – teils noch – Anwesenden eine lange Reise über Wellenwälder, schmatzenden Wiesen und mit fliegenden Diwanen erfährt. Gala – misstrauisch wie immer – lässt sich lieber einen guten Teil dieser Reise entgehen. Inares, hat Gelegenheit, ihre teuflische Tat – das Ausschalten des Schiffsjungen Hagen in einem der reservierbaren Zelte – besonders intensiv zu bereuen. Und Yosmia macht derweil intensive Bekanntschaft mit Herrn Silberhaar.

Am nächsten Morgen tappst Inares zerschunden und verdreckt aus dem Wald hinauf zur Zeltstadt, Gala wühlt sich aus den Armen des immer noch benebelten Benno und Jorges macht sich langsam Sorgen um den doch so jungen Hagen, der anscheinend verschwunden ist. Man startet eine Suchaktion, die allerdings zwangsläufig erfolglos sein muss, da Inares sich sehr bescheiden den großen Abschnitt vorgenommen hat, in dem der Junge tatsächlich in einem Teppich eingerollt liegt, mit Rauschkräutern im Mund und zitternd vor Angst vor der Riesenspinne, die sich in den frühen Morgenstunden ganz in der Nähe auf die Lauer gelegt hatte. Nun, laufen lassen kann  ich ihn nicht, denkt sich Inares, und so muss der Arme leider weiter im Wald bleiben – zumindest so lange bis die Walberg Hôt-Alem verlassen hat. Die Hafenmeisterin soll am Tag der Abreise einen Zettel unter der Tür durchgeschoben bekommen, auf dem steht, wo der Junge zu finden ist.

Betrübt machen sich die Matrosen auf den Rückweg, auf dem sich Inares sogleich die Zusage sichert, dass sie für den Schiffsjungen einspringen wird, wenn dieser bis morgen nicht mehr auftauchen sollte. Und da Yosmia sich auf dem Rückritt gemeinsam mit Aleandro entscheidet, sein Angebot anzunehmen, ihn in seiner Koje auf der Walberg nach Kannemünde zu begleiten, sind wohl so ziemlich alle unserer Helden inzwischen auf der Walberg untergebracht.

Wirklich alle? Nun ja, Cankuna und Marboso sitzen inzwischen auf einem klammen Strohhaufen in einer Zelle der Garnison der Muränengarde…

Vollwert Kost


Die Walberg verlässt am nächsten morgen bei strahlendem Sonnenschein den Hafen von Hôt-Alem – mitsamt unseren Helden. Enric, dessen Wunden gut verheilt sind, schnippelt Gemüse in der Kombüse gemeinsam mit Örson. Inares stellt fest, dass ihre Hängematte viel zu klein für sie ist und ihre beiden Nachbarinnen Quasselstrippen sind und Yosmia und Gala machen es sich mit ihren Männern in den 8 Rechtschritt der Kabine zurecht. Benno und Gala auf dem Boden, Yosmia und Aleandro im Bett. 

Die Walberg hat 50 Matrosen, davon 35 Leichtmatrosen, einen Segelmacher, einen Koch mit einem Schiffjungen als Gehilfen und 12 Vollmatrosen. Drei der Vollmatrosen sind Bootsmänner, denen je ein Dutzend Leichtmatrosen zugeteilt sind, drei weitere sind als Schiffsschützen angestellt. Neben der Kapitänin und dem alten Hakon gibt es noch vier Offiziere: ein Navigator, ein Geschützmeister, einen Zweiten Navigator und einen Seejunker, der der Kapitänin unterstellt ist. Namentliche Personen:

Kapitänin
Efferdane von Schebeneck
kräftig, schlank, 34 Jahre, blonde Lockenmähne, markantes Gesicht, schlichte Kleidung
Schiffseigner
Hakon von Schebeneck
Vater der Kapitänin, Holzbein, Haken statt Hand, Kaiser Alrik-Schnauzer, Zopf, Brokatrobe
Enkelsohn und Neffe
Simadeon von Schebeneck
11 Jahre, horasische Fantasie-Uniform, blond, unbeholfen,
Erster Offizier und Geschützmeister
Randulf Karger
Untadelig sitzende horasische Edelmann-Kleidung, Orden, grobe Haut, Norbardenblut, 42 Jahre
Zweiter Offizier & Navigator
Bernwert Finkelstein
Grobschlächtig, Monokel, gerade 163 Finger groß
Offizier & Zweiter Navigator
Hennes Nordmarker
Dürrer, Kaiser Alrik-bärtiger, mürrischer Typ Anfang 50 mit Pfeife und Ziergehstock
Seejunker
Answin von Hellmann
21 Jahre, heller Typ, buschige Augenbrauen, schnittige Uniform, wackelt bei Gehen mit seinem knackigen Hintern, ziselierter Rapierscheide
Bootsmann & Segelmacher
Jorge
Groß und kräftig, gestreiftes Hemd, Mitte dreißig
Smutje
Örson
Beleibt, sehr hellhäutig, riecht säuerlich, Ende 30, große Zahnlücke
Lebemann
Aleandro Silberhaar
Eleganter neumodischer horasischer Kleidungsstil, elfische Ohren unterm Hut, silbernes Haar, Mitte 30, Degen, viel Schmuck, Puder
Gehilfe
Benno
16 Jahre, tulamidischer Typ mit blauen Augen, gepflegt,
Leichtmatrosin
Jassi
Novadi, aufbrausend, geschickte Kletterin
Leichtmatrose
Jost
Ruhiger junger Bornländer
Leichtmatrose
Nusrin
Novadi, zwielichtiger Geselle, neu angeheuert in Brabak, schweigsam
Bootsfrau
Hildar
Thorwalsches Blut, mit wahren Muskelbergen, lautes Stimmorgan, lustig und listig

Die Walberg hat drei Masten, wovon einer das Hauptsegel trägt. Am Bug befindet sich ein in alle Richtungen justierbarer Aal. An jeder Schiffsseite befinden sich 10 Rotzen, die sowohl mit Takelagenfressern als auch mit schweren Steinkugeln beladen werden können. Nachts teilen sich die Offiziere das Steuer, außerdem ist immer ein Matrose im Ausguck und ein weiterer beim Dienst habenden Offizier. Morgens und Abends ist Messe bei der Randulf aus den Zwölfgöttlichen Lobpreisungen, dem Buch der Heiligen oder dem Buch „Efferdgefällige Tagesgebete für Seereisende“ liest.

Nun sind ungefähr 3 Tage und 3 Nächte Zeit bis man die Meerenge von Sylla erreicht, wo die Taurus schon auf die Walberg wartet. Dann hat man einen weiteren Tag und die Nacht Zeit, die Kampfunfähigkeit herzustellen und die Taurus heranzulocken. Bis dahin ist allerdings – zumindest für Enric und Inares – einiges an Arbeit angesagt. Essenzubereitung für die ganze Mannschaft, delikateres, hübsch zubereitet, für die Offiziere und die Gäste an Bord der Walberg spannen Enric stark ein. Inares ist wie der Rest der Mannschaft viel beschäftigt mit Dingen wie Deck schrubben, Unterdeck putzen, Segel flicken, Segel setzen und wieder einholen und jeder Menge Strafarbeiten wie Kartoffelschälen, Schuhe putzen, Extraschichten auf dem Ausguck, Geschirr der Offiziersmesse abwaschen, die sich die in dieser Hinsicht unglaublich kreativen und teils hundesgemeinen Offiziere so ausdenken.

Da geht es Yosmia und Gala schon besser. Die beiden müssen sich zwar die enge Kabine des Zweiten Navigators mit Aleandro und Benno teilen, aber haben den ganzen Tag nichts zu tun und dürfen mit den Offizieren speisen . Allerdings währt ihr Glück nicht lange. Herr Silberhaar und sein Gehilfe erweisen sich als recht anstrengende Gesellen. Aleandro kann es nicht verknusen, dass ihn Enric über’s Ohr gehauen hat beim Kartenspiel und verlangt Satisfaktion. Bei einem gemeinsamen Gespräch bei der Kapitänin soll der Streit geschlichtet werden. Nur durch den glücklichen Zufall, dass Yosmia die beiden Herren bei einem geplanten Komplott belauscht, kann das Schlimmste verhindert werden. Vorgewarnt, entfernt Enric die gezinkten Spielkarten, die Benno in sein Gepäck bugsiert hatte vor dem Gespräch und so ist es schlussendlich Aleandro, der als Blamierter dasteht – nicht ohne Enric für die Schmach Rache zu schwören.

Yosmia jedenfalls muss nach dem Konflikt ihr Plätzchen in der Kabine räumen, wie zuvor schon Gala und Benno. Für alle drei hat die Kapitänin Efferdane noch eine Hängematte im Mannschaftsraum übrig. Dort gibt es an einem Abend mächtig Stress als die hübsche Gala für eine deftige Eifersuchtsszene zwischen ihr, Benno und einem jungen Matrosen namens Jost auf der einen Seite und der heißblütigen Leichtmatrosin Jassi auf der anderen Seite. Jost bekommt ordentlich Dresche von seiner ehemaligen Freundin und auch Enric wird in die Schlägerei hineingezogen als er seiner „Nichte“ Gala zu Hilfe eilt.

Enric macht gleich bei seinem ersten Ausflug unter Deck zum Nahrungslager eine spektakuläre Entdeckung: zwei blinde Passagiere sind an Bord und zwar keine anderen als Cankuna und der Crocodillero Marboso. Die beiden haben es sich in der 6er Ferrara im Warenlager, das durch ein schweres verschlossenes Tor vom Speiselager getrennt ist, gemütlich ist. Nun haben sie Hunger und Durst und bitten Enric, ihnen etwas zu besorgen und irgendwie zu ihnen zu schaffen. Gerade als Enric in der Diskussion mit Cankuna – Marboso hat schon arg zu viel Ersatzflüssigkeit in Form des starken Ferdoker Zwergenbiers zu sich genommen – zum Entschluss kommt, dass es in dieser Lage wohl das einfachste sei, die beiden der Kapitänin auszuhändigen, stellt ihn die Bootsfrau Hildar zur Rede. Die hatte alles von einem Versteck aus belauscht. Statt aber direkt einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, schlägt die Bootsfrau Enric einen Tauschhandel vor. Sie organisiert den beiden blinden Passagieren Essen und Trinken und dafür hilft Enric ihr, eine kleine Diebestour durch das wertvolle Frachtgut zu organisieren. Der Pakt ist beschlossen und einen Eimer für ihre Notdurft bekommen Cankuna und Marboso noch obendrauf.

In der zweiten Nacht macht Yosmia eine seltsame Entdeckung: Gala redet im Schlaf – in einer ihr und auch Yosmia unbekannten Sprache. Hört sich sehr nach mohisch an, aber wer mag das beurteilen? Cankuna vielleicht, aber der ist ja im Lagerraum. Yosmia hat am nächsten Morgen ein längeres Gespräch mit Gala, bei dem sie nicht wirklich viel in Erfahrung bringen kann. Doch immerhin scheint es eine unheimliche Begegnung in Galas Kindheit gegeben zu haben, die in ihren Alpträumen eine Rolle spielen könnte. Mit einer Freundin spielend ist sie einmal eine Nacht in einem verfallenen Haus in der Mengbillaner Altstadt in einem Keller verschüttet gewesen. Der Keller war übersät mit kultischen Wandmalereien des kannibalischen Moha-Stammes, der Mengbilla vor fast hundert Jahren überfallen hatte.

So sind die drei Tage bis die Walberg die Straße von Sylla erreicht von Kurzweil geprägt bis Enric am Nachmittag des dritten Tages mit der Zubereitung einer ganz besonderen Kräutermischung das Ende des geselligen Beisammenseins mit der Besatzung der Walberg einläutet: riesige Mengen an Schlafgift wandern mit allerlei weiteren Gewürzen in sein Festmahl für die Nacht. Da passt es ganz gut, dass Jorge, der Segelmacher, für den Abend ein Fest im Mannschaftsraum anberaumt und somit obendrein noch kräftig gebechert wird. Doch die Mägen der Matrosen vertragen das Gift, die Kombination mit dem Alkohol oder was auch immer nicht und statt friedlich zu schlummern, werden kräftig die „Delphine angebellt“ wie die Seeleute so schön zu sagen wissen. Den Offizieren ergeht es nicht besser. Die Situation ist nicht einfacher geworden für unsere Neu-Piraten und so fängt man frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ an, dem betäubenden Gift einen kräftigen Hieb mit dem Knüppel oder ähnlichem nachzusetzen. Mit Cankuna, Marboso, Hildar und Jost sind ja immerhin genügend kampfkräftige Gefährten gewonnen. Dann kommt noch eine schwere Kiste über die Ausgänge aus dem Mannschaftsraum und so sind alle ordentlichen Besatzungsmitglieder noch vor Sonnenaufgang versorgt. Jetzt heißt es die Ankunft der Taurus abzuwarten.

Doch statt des Ochsensegels muss Inares am frühen Morgen vom Ausguck aus zu ihrem Schrecken ein anderes Segel am Horizont verkünden. Das blutrote Segel der Canibal, das Schiff des gefürchteten charyptischen Piraten El’Rek, dem Widersacher von Suldokan, nähert sich zielstrebig der kampfunfähigen Walberg. Schnell sehen die Gefährten ein, dass alleine keine Gegenwehr möglich ist. Als der erste Hagel an Rotzenkugeln knapp die Walberg verfehlt, entschließen sich Yosmia und Enric als momentane Anführer der Gruppe, die Besatzung der Walberg frei zu lassen und das Beste zu hoffen. Stumm und verbittert zieht vor allem Jorge an Enric vorbei, um für die Bewaffnung der immer noch stark geschwächten Mannschaft zu sorgen, während der Erste Offizier Randulf Karger von seiner Kapitänin den Auftrag zum Zurückschießen erhält. Doch das Piratenschiff ist schon zu nah herangekommen. Ein wild gewordener in weißen Kalk getauchter Schamane peitscht die Spießgesellen El’Reks auf  das Entern ein und schon ist es geschehen. Eine wilde Schlacht an Bord der Walberg beginnt. Knapp 50 Mann Besatzung der Walberg mit bleichen Gesichtern wehren sich tapfer gegen 20 blutrünstige Charypter. Besonders Yosmia beweist todesmutig ihr Kampfgeschick gegen eine grauhaarige Mittelländerin mit Zopf, einer speckigen Krötenhaut und einem wuchtigen Brabakbengel. Enric schlägt sich tapfer gegen einen buckliger Lepra-Versehrten in grauschwarzem Umhang über dem Gesicht, der ihm arg mit einem Säbel arg zusetzt. Dann muss Efferdane selber ihre Waffe strecken und die Kämpfe sind abrupt beendet.

Viele der Matrosen der Walberg sind schwer verwundet, einige tot. Während der eine Teil der Mannschaft El’Reks beginnt, den Lagerraum der Walberg zu leeren, die eigenen Verwundeten zu versorgen und im Kampf unterlegenen zu schikanieren, lässt El’Rek die Offiziere der Walberg zusammentreiben. Als er sich Efferdane nach einem heftigen Wortgefecht vorknöpft und auf Achtern schleift ist es totenstill auf dem Schiff. „Was meint ihr, werden wir für dieses Weib einen guten Preis in der Arena Charypsos erzielen?“ ruft El’Rek in die Menge. In dem Moment reißt er ihr die Kleider blutverklebten Kleider vom Leib und alle – Piraten wie Matrosen – starren entsetzt auf die entblößte Kapitänin. Von der Hüfte abwärts ist Efferdane ein Mann! Als erster fasst sich El’Rek wieder und bricht in schallendes Gelächter über die tief beschämte Efferdane aus. „Und was wir für einen Preis für dich erzielen werden, Schätzchen!“. Dann lässt er die verzweifelte Efferdane und ihren Neffen Simadeon auf die Canibal bringen.

Als der Ausguck der Canibal plötzlich ein weiteres Segel am Horizont meldet und sich alsbald ein Segel mit einem schwarzen Ochsen auf blutrotem Grund mit Windeseile nähert, bricht Hektik bei den Piraten aus. Auf El’Reks Befehl hin schlagen einige seiner Spießgesellen Löcher in den Boden der beschädigten Walberg, die erstbesten Kostbarkeiten, die noch greifbar sind, werden aus dem Lagerraum mitgenommen, dann sticht die Canibal in See. Die Taurus von Suldokan nimmt kurz die Verfolgung auf, dreht jedoch bei als der drohende Untergang der Walberg offensichtlich wird. Die Matrosen der Walberg sind deutlich überfordert, die Walberg wieder in einen seetüchtigen Status zu versetzen. Dennoch ruft Hakon von Schebeneck - immer noch mit Tränen in den Augen, ob des Verlusts seiner Tochter und seines Enkels – dem Hilfe anbietenden Suldokan jedoch entgegen, er solle sich in die Niederhöllen scheren. Kein Pirat werde mehr sein Schiff betreten, lieber würde er die Walberg untergehen lassen. In diesem Moment stürzen auf ein Wort Yosmia und Enric heran und halten dem alten Handelsmann ein Messer an die Kehle mit der Aufforderung an seine Leute, Suldokans Hilfe in Efferds Namen sofort anzunehmen. Gemeinsam schaffen Suldokans Leute und die Matrosen es, den geknickten Nebenmast ins Wasser zu befördern, genügend schweren Ballast auf die Taurus umzulagern und  die lecken Stellen zu schließen, so dass die Walberg wieder ruhig im Wasser liegt.

Nun gilt es einiges zu erklären.


Ausgewählte Piraten von El’Rek:

-         Hin-Ko-Tin-Ko, (Der Totengräber des grünen Käfers) besagter verrückter „Schamane“
-         Kor (Zharabus)glatzköpfiger, muskelbpackter, dummer Fasarer mit Doppelkhunchomer, Typ Marlon Brando
-         Tessa (Katessia), verschlagene Piratin mit Augenklappe, Typ „Monster“-Film mit Muskeln und Säbel
-         Koko(-pytthia), Peitsche schwingende Utulu mit Irokesenfrisur und nur einer Brust, Zweitwaffe schartiger Säbel
-         Grumms (Alrik), Buckliger Lepra-Versehrter in grauschwarzem Umhang über Gesicht mit Säbel
-         Kröte (Alvine), Grauhaarige Mittelländerin mit Zopf und Krötenhaut, Waffe Brabakbengel
-         Bengel (Suhad), 13-jähriger mit Mordlust in den Augen, kleiner und struppiger Tulamidenbastard mit Buckler und Langdolch




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